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Aktuelles
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Überblick
über das Regensburger Studententheater:
Postadresse
Regensburger Studententheater
Eibenweg 6
D-93164 Waldetzenberg
Deutschland - Germany
Gegründet
1976, inzwischen eines der
ältesten und größten unabhängigen Studententheater Europas.
Mitglieder
Studenten aller Fakultäten und inzwischen berufstätige Ehemalige. Assoziiert
sind mehrere professionelle Musikgruppen (Quadrumana, Negerländer, La Sfera).
Gearbeitet wird an verschiedenen Produktionen in verschiedenen Gruppen
nebeneinander.
Repertoire:
Sprech- und Musiktheater von der Antike bis zur Gegenwart, Kabarett. Aufgeführt
werden insbesondere solche Stücke, die auf den städtischen Bühnen selten
gespielt werden. Bisherige Schwerpunkte mit mehreren Inszenierungen: 18.
Jahrhundert, Expressionismus und eigene Produktionen zur gegenwärtigen
politischen Lage ("Mörderische Kinderspiele" zum Irankrieg) und zur
Situation von Jugendlichen ("Babylon", "Krebsgänge" sowie
"Bambule" von Ulrike Meinhof). Durchschnittlich kommen zwei bis drei
Inszenierungen / Programme pro Jahr auf die Bühne.
Gastspiele:
In ganz Deutschland, in Frankreich, Griechenland, Polen und Tschechien. Aktuell
siehe oben!
Veranstaltungen:
Festivals, und seit 1993 Ausrichtung des Bayerischen Studententheaterpreises
(BSP) mit durchschnittlich 15 Theatergruppen. Seit letztem Jahr unter dem Namen
TEXTUREN laufend: vierzehntägig literarische Abende im Vitus (Hinter der Grieb
8).
Einige
Hinweise
Wir sind das größte und älteste unabhängige Studententheater Europas –
abhängige Gruppen, d. h. angebunden an Institute, Universitäten etc. gibt es in
England und Frankreich, wohl auch in Dresden theaterpraktische Abteilungen, die
noch länger arbeiten als wir.
Wir finanzieren uns selbst, können dabei allerdings auf mancherlei
Unterstützung rechnen, die es ermöglicht, bis heute schuldenfrei zu arbeiten.
Wir – das sind momentan zwischen 40 und 50 Personen, überwiegend Studenten,
einige Ehemalige, die wieder nach Regensburg oder in die Umgebung zurückgekehrt
sind, einige professionelle Musiker, und assoziierte Helfer etc.
Wir würden uns freuen, wenn demnächst auch anderweitige Interessenten (etwa im
Ruhestand) dazu kämen. Je mehr Fachrichtungen, Berufe und Konfessionen zusammen
kommen, desto größer das Potential und der Horizont der Gruppe.
Wir haben in 30 Jahren 122 unterschiedliche Veranstaltungen durchgeführt, im
Schnitt also 4 pro Jahr, allerdings gelegentlich mit bis über 40 Wiederholungen
– damit kommen wir auf etwa 1000 Abende, an denen wir im Theater oder in
anderen Räumen öffentlich arbeiteten. Im Laufe der Jahre sind Nachweise
verloren gegangen – es handelt sich also um die Daten, die noch manifest
nachweisbar sind, über Plakate, Besprechungen, Kritiken etc.: Insgesamt haben
wir wohl noch einige Vorstellungen mehr gegeben.
Wir haben Stücke gespielt von der Antike (Euripides) bis zur Gegenwart, haben
Ausstellungen organisiert, oder Vorträge und Workshops abgehalten, Lesungen und
Filmvorführungen veranstaltet.
Wir sind im Bereich des Sprech- wie des Musik-Theaters tätig, und haben hier
eine durchschnittliche Auslastung von rund 7 Aufführungen pro Stück, wir machen
Kabarett und Pantomime, arbeiten mit Bands und klassischen Ensembles zusammen,
veranstalten Festivals und Veranstaltungen, zu denen zwischen 600 und 1.200
Zuschauer kommen, einige Inszenierungen kosteten fünfstellige Summen, andere
fast gar nichts.
Wir spielen den klassischen Kanon, aber auch Stücke, die fast niemand kennt –
auf letztere haben wir uns spezialisiert, und damit große Aufführungen erlebt
und viel Zustimmung erhalten; kämpfen aber auch gegen diesen Kanon an: Das ist
manchmal frustrierend, weil Schule, Universität und Öffentlichkeit immer
energischer die Bedienung durch bekannte Namen, Autoren und bekannte Stücke
fordern.
Wir haben Gastspiele im gesamten Bundesgebiet gegeben, daneben wurde natürlich
auch intensiv in bayerischen Städten gespielt. Einige Male spielten wir in
Frankreich (Clermont-Ferrand, Paris und Reims) und mehrfach in Griechenland
(Thessaloniki); sowie in Prag (im Rahmen der internationalen Veranstaltungen
als Kulturstadt 2000), Brünn und Budweis, sowie in Oppeln(Polen).
Unsere Gastgruppen kamen aus Frankreich ( Caen, Rouen und Straßburg); aus
Griechenland (Thessaloniki), aus Tschechien und der Slowakei.
Insgesamt haben in 30 Jahren etwa 400 Studenten im Studententheater gearbeitet,
einige nur ein Semester, einige mehrere Jahre – von denen dann etwa 40 neue
Gruppen bildeten oder in andere Gruppen eintraten.
Bei
Problemen mit der Seite bitte webmaster
verständigen.
Stand: 24.04.2007