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Guantanamera
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Über das Stück
Mit "Guantanamera"
thematisiert Heinz Fischer das Thema Folterung von Gefangen, ohne
jedoch Bilder körperlicher Misshandlung heraufzubeschwören,
sondern die subtile, psychische Gewalt in den Vordergrund zu stellen.
Gleichzeitig zeigt er die folternden Wächter als gewöhnliche
Menschen mit ihren individuellen Problemen. Ein vielschichtiges Stück
von aktueller politischer Brisanz, das vom Regensbruger Studtentheater
uraufgeführt wird.
Zusammenfassung
Sarah und Terp verhören
in einem Gefangenenlager Häftlinge, die als Terroristen verdächtigt
werden.
Nach einer gescheiterten
Beziehung hofft Sarah auf eine Karriere in der Armee.
Terp hofft seinerseits auf
seine Entlassung aus dem Armeedienst; er will heiraten.
Sarah vermutet in dem Häftling
Atef einen Raketen-Experten der Taliban oder Al Kaida. Atef ist jedoch
ein bäuerlicher Aschuk ('Volksdichter' oder '-sänger') ohne
Kontakte zu Terroristen. Atef verwirrt Sarah mit seiner Reaktion aus
die Folterung, mit denen sie ein Geständnis Atefs erzwingen will.
Sie setzt mit Terp eine Organisation "False Flag" in Szene.
Diese esakliert jedoch unerwartet und führt zu einem tödlichen
Ende.
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